Einer für alle(s)

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Abschiedsessen im Bauhof: Georg Ipfelkofer geht in Altersteilzeit.


Im Rahmen eines Abschiedsessens im Bauhof der Stadt Abensberg hat sich Georg Ipfelkofer in den Ruhestand verabschiedet. Ipfelkofer hat nach der Bundeswehr und einer Zeit am Bau eine Ausbildung zum Chemiemeister gemacht und am 1. August 1998 bei der Stadt Abensberg begonnen. Damals war der 1. Bürgermeister noch Werkleiter. Als diese Funktion dann von Hans Schmid übernommen wurde, wurde Ipfelkofer, inzwischen eingearbeitet, dessen Stellvertreter und Bauhofleiter. Damit war er verantwortlich für die Arbeitsorganisation des Bauhofs – und das sind im Grunde viele Handwerksbetriebe unter einem Dach: Maler, Mechaniker, Elektriker, Schreiner, Gärtner, die Werkstatt, Hoch- und Tiefbau. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Bauhofs war 1999 der Einzug in den Bad Gögginger Weg.

Schon zum 25-jährigen Dienstjubiläum von „Schore“ Ipfelkofer im Jahr 2022 hatte (siehe Textabschnitt unten) Bürgermeister Dr. Uwe Brandl auf das umfangreiche Aufgabengebiet hingewiesen, welches mit dieser Stelle einher gehe. In seinen Verantwortungsbereich fiel bis zuletzt der Straßenunterhalt und der Unterhalt städtischer Gebäude – leicht der größte Umfang seiner Tätigkeit. Dazu gehörten auch Ausschreibungen und die Abwicklung von Aufträgen durch Fremdfirmen. Die laufende Wartung aller öffentlichen Spielplätze, auch der Neubau, war ebenfalls ein großes Aufgabengebiet.

Was vor der Haustüre passiert
Baumpflege, der Unterhalt der Grünanlagen und die Schaffung von Blumenwiesen ebenfalls. Buswartehäuschen, Blitzschutz, Hochwasserschutz, die Trinkwasseranlagen der städtischen Gebäude, Winterdienst, die städtischen Veranstaltungen – es gibt fast nichts, was Ipfelkofer nicht irgendwie über den Arbeitsweg gelaufen ist. „Bei Fragen oder Problemen im öffentlichen Raum haben die Bürger bei mir angerufen.“ Denn was interessiert am meisten? „Was vor der eigenen Haustüre passiert“, so Ipfelkofer.

Nachfolger ist bereits eingearbeitet
Zum Abschiedsessen im Bauhof kamen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen. Das hat ihn sehr gefreut – auch die vielen Geschenke. Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl dankte ihm bereits herzlich; in Rente wird Ipfelkofer 2025 gehen. Hans Schmid, Ex-Leiter der Stadtwerke, kam nochmal an seine alte Arbeitsstätte, um mit „Schore“ zu feiern. Auch der Nachfolger von Georg Ipfelkofer, Andreas Ganslmayer, war mit dabei. Ganslmayer ist gelernter Hochbautechniker und wohnt mit Frau und Kind in Abensberg. Er ist seit März als technischer Betriebsleiter des Bauhofs tätig und wurde von Ipfelkofer eingearbeitet. Der freut sich nun auf freie Zeit – Ipfelkofer ist verheiratet, Vater zweier Söhne und wohnt in Großmuß, wo er sein Anwesen nach allen Regeln der Handwerkskunst zum Wohlfühlort ausgebaut hat.
 

Im Foto oben Georg Ipfelkofer (rechts) und sein Nachfolger Andreas Ganslmayer. In der Galerie Schnappschüsse vom Abschiedsessen (Fotos: Ganslmayer) und nochmals das Hauptmotiv (von Ingo Knott).

 



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Veröffentlicht von Ingo Knott , 07.09.2023
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