Spitzenreiter im Freistaat

Spitzenreiter im Freistaat
In Abensberg sind zwei weitere Gebäude mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet worden: das „F1c“ und das „grüne“ Ärztehaus. Damit bleibt die niederbayerische Stadt Spitzenreiter im Freistaat und vereint mit den beiden neu ausgezeichneten nun insgesamt 29 teilnehmende Einrichtungen.
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont: „In Abensberg wird Barrierefreiheit großgeschrieben. Die Stadt ist Vorreiterin und wird nicht müde, die Barrierefreiheit und damit Inklusion voranzutreiben. Die Signetträgerinnen und -träger verbessern mit ihrem Engagement die Barrierefreiheit im Alltag und schaffen wichtige Begegnungsräume. Barrierefreiheit kommt allen Menschen zu Gute. An unserem Zusammenleben müssen alle gleichberechtigt teilhaben können. Barrierefreiheit bleibt eine Daueraufgabe und hat für mich sozialpolitische Priorität.“
Zwei Ärztehäuser ausgezeichnet
Die Altstadt von Abensberg ist Vorreiterin und eine der ersten in Niederbayern, die nahezu komplett barrierefrei umgestaltet wurde. Bahnhof und alle Schulen sind barrierefrei zugänglich – von der Kita über Schulen, Theater, Einkaufszentrum, Kultur- und Begegnungszentrum, städtisches Freibad bis hin zu Praxen für Ergo- oder Physiotherapie. Im „F1c“ finden sich eine Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin, eine Praxis für Physiotherapie und verschiedene Büroräumlichkeiten. Das „grüne“ Ärztehaus ist ein fachgruppenübergreifendes Ärztehaus und beherbergt darüber hinaus eine Physiotherapiepraxis, einen Pflegedienst, ein Kosmetikstudio und eine Kaffeerösterei mit Café – alles vollkommen barrierefrei.
Mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ zeigt der Freistaat Bayern, wie Barrierefreiheit in besonders gelungener Weise verwirklicht werden kann. Es soll auf vorbildliche Angebote aufmerksam machen und zur Nachahmung motivieren. Seit seiner Einführung 2015 sind über 6.000 Signet-Träger dazugekommen – öffentliche Einrich-tungen, Behörden, Geschäfte und Praxen. Das Logo ist aber auch an Bussen und an Bahnhöfen zu finden.
Weitere Infos im Internet unter Bayern barrierefrei
Das Foto oben zeigt v.l.: Ministerialdirektor Christian Schoppik, der die Auszeichnung in Abensberg überreichte, Heike Huber, Behinder-tenbeauftragte des Landkreises Kelheim, Dr. Christian Obermeier und Dr. Max Ohneis („grünes“ Ärztehaus), Dr. Christine Beis (F1c), Dr. Heinz Kroiss, 2. Bürgermeister und ebenfalls praktizierender Arzt im F1c, Dr. Bernhard Resch, 1. Bürgermeister, und 3. Bürgermeisterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Abensberg, Marion Huber-Schallner (vorne). Nochmals in der Galerie. Foto: Ingo Knott.
(Dies ist eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.)
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Veröffentlicht von Ingo Knott , 03.04.2025